Patienteninformation zur Datenerhebung

Patienteninformation zur Datenerhebung im Rahmen der bundesweiten Qualitätssicherung im Gesundheitswesen zum Verfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperativer Wundinfektionen

bei gesetzlich versicherten Patienten, die sich einer Operation in den Fachgebieten Chirurgie/Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie, Orthopädie/Unfallchirurgie, Plastische Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie oder Herzchirurgie unterziehen müssen.
Alle Krankenhäuser, Vertragsärzte und Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet, Behandlungsdaten ihrer Patientinnen und Patienten für die Qualitätssicherung zu Operationen in den oben genannten Fachgebieten an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und dessen Qualitätsinstitut zu übermitteln.
Die Krankenhäuser, Arztpraxen und Krankenkassen senden zu diesem Zweck ausgewählte
Behandlungsdaten aus Ihrem Krankenhausaufenthalt/Ihrer ambulanten Operation zusammen mit
Ihrer Krankenversicherten-Nummer verschlüsselt über eine sogenannte Vertrauensstelle an das
Qualitätsinstitut des G-BA. Die Vertrauensstelle wandelt dabei Ihre Krankenversicherten-Nummer
in ein Pseudonym um. Hierbei werden strengste Datenschutz- und Datensicherheitsmaßnahmen
beachtet. Sie gewährleisten, dass anhand der Daten keine Rückschlüsse auf Sie persönlich als
Patientin/Patient gezogen werden können.
Behandlungsdaten, die erhoben werden, sind Informationen, wie z. B. Ihre Krankheitsgeschichte, die
Art der Operation oder die Diagnose, die zu diesem Eingriff führte. Zusätzlich werden Daten Ihrer
Krankenkasse verwendet, die den weiteren Verlauf bis zu einem Jahr nach Ihrer Operation zeigen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat dazu ausführliche Informationsblätter unter www.g-ba.de veröffentlicht.