Geschichte der Kliniken Erlabrunn gGmbH

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft

Unser Krankenhaus wurde ab 1950 in nur 10 Monaten als Bergarbeiterkrankenhaus, damals vorrangig für die gesundheitliche Betreuung und Versorgung der Kumpel und Mitarbeiter der SDAG Wismut, erbaut (erster Krankenhaus-Neubau der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik).

Unsere Einrichtung liegt inmitten einer gepflegten Parkanlage, die unmittelbar in größere Waldgebiete übergeht, und dominiert ganz entscheidend das Umfeld bzw. Territorium. Das gesamte Grundstück umfasst eine Größe von über 13 Hektar.
Die Liegenschaft und der größte Immobilienanteil stehen auf Grund der bemerkenswerten Gestaltung des damals als vorbildhaft geltenden vergröberten Neoklassizismus sowjetischer Prägung unter Denkmalschutz. Typisch dafür ist die rückwärtige Eingangsvorhalle mit ihren imposanten dorischen Säulen sowie die symmetrisch gegliederte, kompakte, blockhaft geschlossene Front des Hauptgebäudes. Das Baudenkmal besteht in seiner wesentlichen Bausubstanz aus einem mehrflügeligen Hauptgebäude (Haus I), an dem im Laufe der Jahre drei größere Anbauten vorgenommen wurden (Physiotherapie, Krankenhausapotheke/Radiologie, Küchengebäude,), einem zweiten kleineren Klinik- bzw. Stationsgebäude (Haus II) sowie sonstigen Nebengebäuden. Darüber hinaus konnte im Jahr 2007 ein neuer Gebäudekomplex - die Klinik für Orthopädische Anschlussheilbehandlung - seiner Bestimmung übergeben werden.

Mit der Wende im Jahre 1989 traten auch für das Krankenhaus gravierende Änderungen ein. Am 01.02.1991 übernahm der Altlandkreis Schwarzenberg als neuer Träger das Krankenhaus Erlabrunn mit seinen Kliniken und den dazugehörigen Fachabteilungen als Landkreiskrankenhaus. Das gegenwärtige Leistungsspektrum des Hauses - mit seinen nunmehr neun Kliniken - resultiert deshalb nicht zuletzt auch aus der Entwicklung in der Vergangenheit. Durch die ursprünglich auf Grund des Bergbaues relativ hohe Einwohnerzahl des Gebietes hatte das Krankenhaus eine starke wirtschaftliche und medizinische Autarkie. Mit Bergbaurückgang und sinkender Bevölkerungszahl öffnete sich das Haus und übernahm zunehmend Aufgaben der medizinischen Grundversorgung für den Altlandkreis Schwarzenberg sowie für das nähere und weitere Umfeld. Aus dieser Sicht sind auch die überregionalen Aufgabenstellungen, z. B. der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie oder der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik oder der seit 2007 eröffneten Klinik für Orthopädische Anschlussheilbehandlung im Kontext des "Erlabrunner Konzeptes" im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung unserer Patienten, zu verstehen. Durch Beschluss des Kreistages Aue-Schwarzenberg vom November 1997 ging die Krankenhausträgerschaft für das Landkreiskrankenhaus Erlabrunn ab 1998 auf die Kliniken Erlabrunn gGmbH über.

 


Die Kliniken Erlabrunn gGmbH präsentiert sich heute als Krankenhaus der gehobenen Regelversorgung und umfasst mit seinen neun Kliniken, dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) und dem stationären Hospiz ("Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn") ein breites Leistungsspektrum. Sie ist seit 2003 und 2006 sowie 2009 erneut mit dem KTQ-Qualitätssiegel zertifiziert und steht nicht nur der Bevölkerung des Landkreises und Gästen unserer Region bei gesundheitlichen Problemen zur Verfügung, sondern allen, die unsere Leistungen in Anspruch nehmen wollen.

Die Kliniken Erlabrunn gGmbH hat sich neben dem hohen Standard der medizinischen Versorgung mit einem Höchstmaß menschlicher Patientenzuwendung der komplexen bzw. ganzheitlichen Behandlung verschrieben.

"Gesundheit durch Leistung, Qualität und Zuwendung" sind die Prinzipien unseres Hauses.