In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie wurden seit 1960 etwa 40.000 Operationen und seit 2003 - nach dem Zusammenschluss mit der Unfallchirurgie - über 4.000 Eingriffe in der Unfallchirurgie durchgeführt. Von Anzahl und Qualität der endoprothetischen Operationen her gesehen, zählt unsere Klinik im Land Sachsen zu den leistungsstärksten Einrichtungen dieser Fachdisziplin.
Besondere Erfahrungen sammelten die Ärzte der Klinik bezüglich knochenkorrigierender Eingriffe bei angeborenen oder erworbenen krankhaften Veränderungen im Bereich von Hüftgelenk (z.B. Dysplasiehüften), Kniegelenk (z.B. O-Bein) und Fuß (z.B. Frostballen).
Der künstliche Gelenkersatz zur Behandlung der Abnutzung von Gelenken (Arthrose) wird in der Klinik am Hüftgelenk seit 1978, am Kniegelenk seit 1992, am Schultergelenk seit 1994 und am Sprunggelenk seit 2004 durchgeführt.
Als Besonderheit wird bei medizinischer Notwendigkeit bereits seit 1993 der künstliche Ersatz beider Hüft- oder Kniegelenke im Rahmen eines operativen Eingriffes vorgenommen. Derartige Operationen führen nur wenige Kliniken durch.
Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie verfügt als Orthopädisches Kompetenzzentrum des Erzgebirges über mehr als 100 Betten auf 5 Stationen.