Praxis für Psychotherapie

Mein Name ist Anett Kadner. Ich bin approbierte Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) und seit dem 1. November 2016 im Medizinischen Versorgungszentrum der Kliniken Erlabrunn ambulant tätig.  Im Vorfeld dieser Tätigkeit habe ich zehn Jahre im stationären Bereich der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Erlabrunn gearbeitet.

Ziel der Psychotherapie als besondere Form der zwischenmenschlichen Interaktion ist es, psychische Störungen mit Krankheitswert festzustellen, diese zu lindern oder zu heilen. Psychotherapie kann nicht die äußeren Bedingungen, wie persönliche Notlagen, gesellschaftliche Ungerechtigkeiten oder die Menschen in Ihrem Umfeld ändern. Stattdessen ist das eigene Verhalten und Erleben, Motive und Bedürfnisse der Ansatzpunkt einer psychotherapeutischen Behandlung. 
Die Kognitive Verhaltenstherapie als Therapieansatz umfasst verschiedene wissenschaftlich fundierte therapeutische Methoden – welche davon eingesetzt werden ist abhängig davon, welche Erkrankung, welche Belastungen und Schwierigkeiten vorliegen. Daher erfolgt zunächst eine genaue Analyse der aktuellen Problematik. Dabei werden Verhaltens- und Denkweisen, Einstellungen, Gefühle und körperliche Faktoren ebenso mit einbezogen wie die persönliche Lebensgeschichte, bisherige Versuche, Schwierigkeiten zu bewältigen und daraus resultierende Lernerfahrungen. Die Symptomatik begünstigende, auslösende und aufrechterhaltende Bedingungen werden darüber deutlich, Ziele für die Behandlung und deren Umsetzungsmöglichkeiten können abgeleitet werden. Neue Ansichten und Lösungswege sollen im Verlauf der Therapie erarbeitet und geprobt werden. Maßgebend für den Behandlungserfolg ist die eigene Motivation zur Veränderung, die Bereitschaft, aktiv an sich zu arbeiten und Neues auszuprobieren.

Das Behandlungsangebot bezieht sich auf folgende Erkrankungen:

•    Angststörungen (wie Phobien, Panikstörung, soziale Ängste, anhaltende Sorgen und Ängste)
•    Depressionen
•    Reaktionen auf schwere Belastungen (z.B. Traumata) und Anpassungsstörungen (nach      
     entscheidenden Lebensveränderungen oder belastenden Lebensereignissen)
•    psychische Beschwerden im Zusammenhang mit einer körperlichen Erkrankung (wie chronische Schmerzen)
•    somatoforme Störungen (wie körperliche Beschwerden, die nicht oder nicht ausreichend durch
     einen organischen Befund erklärt werden können) 
•    Zwangserkrankungen (Zwangsgedanken, Zwangshandlungen wie z.B. Wasch- oder Kontrollzwänge)
•    Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (wie Schwierigkeiten in Beziehungen zu anderen Menschen)
•    Essstörungen
•    nur eingeschränkt bei Suchterkrankungen und Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises
Einer Psychotherapie vorangestellt sind fünf Probesitzungen, in welchem die Symptomatik erfasst und festgestellt wird, ob die Notwendigkeit für eine Psychotherapie besteht. Zudem haben Patient und Therapeutin die Möglichkeit zu überprüfen, ob die „Chemie“ zwischen beiden stimmt. Gemeinsam wird im Rahmen dieser sogenannten probatorischen Sitzungen entschieden, ob eine Therapie durchgeführt wird. Wenn das der Fall ist, muss dies bei der Krankenkasse formell beantragt und von dieser genehmigt werden. In der Regel werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei Privatversicherten und im Rahmen der Beihilfe empfiehlt es sich, im Voraus mit der Versicherung zu klären, ob und in welchem Umfang die Kosten erstattet werden. 

Erstgespräch

Termine für ein Erstgespräch, in welchem Sie Weiteres erfahren können, vereinbaren Sie bitte zu den Telefonsprechzeiten dienstags und donnerstags 7:30 Uhr bis 8:00 Uhr unter 03773 6-2856. 

Sprechzeiten

Gespräche können nach erfolgter Vereinbarung zu folgenden stattfinden: 

•    Montag        08.00 – 12.00 Uhr und 12.30 – 15.30 Uhr
•    Dienstag      08.00 – 12.00 Uhr und 12.30 – 15.30 Uhr
•    Mittwoch     08.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 18.00 Uhr
•    Donnertag   08.00 – 12.00 Uhr und 12.30 – 15.30 Uhr
•    Freitag          08.00 – 12.00 Uhr