Angehörigenfreundliche Intensivstation

Angehörigenfreundliche ITS 2016
Auf Grund der intensiven Einbeziehung von Angehörigen wurde unsere Station 2007 erstmals mit dem Zertifikat "Angehörigenfreundliche Intensivstation" ausgezeichnet. Eine Re-Zertifizierung erfolgte  2010, 2013 und 2016.
Für uns heißt  "Angehörigenfreundliche Intensivstation", dass gerade im intensivmedizinischen Bereich auf eine Beschränkung der Besuchszeiten verzichtet wird. 
Uns ist zudem besonders wichtig, dass Angehörige - soweit dies möglich ist - in die medizinischen und pflegerischen Versorgungs- und Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden. 

Eigens für die Angehörigen von Intensivpatienten wurde ein zusätzlicher separater Aufenthaltsraum eingerichtet, damit sich die Betroffenen etwas zurückziehen, reflektieren sowie Kraft schöpfen können.
Das Fachpersonal der Intensivstation steht  den Angehörigen gern rund um die Uhr für persönliche Anliegen zur Verfügung.


Liebe Angehörige und Besucher,

auf jeder Intensivstation werden Patienten mit sehr kritischem bis lebensbedrohlichem Gesundheitszustand oder nach erfolgter Operation betreut.
Das Umfeld, welches Sie erleben, ist geprägt von einer Vielzahl an medizin-technischen Geräten, die für die Überwachung und Aufrechterhaltung aller lebensnotwendigen Körperfunktionen jedoch erforderlich sind.

Wenn Sie sich unsicher fühlen, wenden Sie sich vertrauensvoll an unser Personal. 
(Telefonisch sind wir für Sie erreichbar unter der Telefonnummer 03773 6-3050.)
Intensivtagebuch
Intensivschwester S. Pechstein, Chefarzt Dr. Nestler und Pflegedienstleitung Frau S. Tschischka (v.l.)

Intensivtagebuch - soll Erinnerungslücken schließen

Wir freuen uns unseren Patienten und deren Angehörigen ein Tagebuch an die Hand geben zu können. Ziel des Intensivtagebuches ist es, den Patienten zu ermöglichen, die verlorene Zeit der Beatmung und des künstlichen Komas später zu verstehen.

Das Tagebuch ist keine Pflegedokumentation. Angehörige aber auch das Pflegepersonal können wichtige Dinge und Entwicklungsschritte in das Intensivtagebuch eintragen, so z.B. den Moment, in dem der Patient das erste Mal die Augen geöffnet hat. Das Intensivtagebuch bietet auch Platz für persönliche Gedanken der Angehörigen.

Das Tagebuch wird mit einer Einverständniserklärung der Angehörigen erstellt und unterliegt dem persönlichen Datenschutz.